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	<title>Stefan Bröse &#187; Datenschutz</title>
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		<title>Die alte Leier: Transparenz vs. Datenschutz</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 00:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bröse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Leider habe ich im Moment so viel um die Ohren das ich kaum dazu komme einen Artikel zu schreiben. Klar, ich könnte euch mit 5-Minuten-berichten nerven aber eigentlich beschäftige ich mich lieber Intensiver mit einem Beitrag als &#8220;War heute beim Stammtisch, war ganz nett&#8221; &#8211; dafür reicht Twitter  
Nach dem Miles sich Gestern vorgestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider habe ich im Moment so viel um die Ohren das ich kaum dazu komme einen Artikel zu schreiben. Klar, ich könnte euch mit 5-Minuten-berichten nerven aber eigentlich beschäftige ich mich lieber Intensiver mit einem Beitrag als &#8220;War heute beim Stammtisch, war ganz nett&#8221; &#8211; dafür reicht Twitter <img src='http://stefanbroese.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach dem <a href="http://www.smesher.de/2010/07/pirat-auf-landgang/">Miles</a> sich <del datetime="2010-07-21T23:54:19+00:00">Gestern</del> vorgestern zum Thema Liquid Feedback ausgekotzt hat bin ich selber ein wenig ins Grübeln geraten. Via Twitter entstand dann auch eine kurze Diskussion zum Thema Datenschutz und &#8220;Transparenz vorleben&#8221; &#8211; aber wo fängt eigentlich Transparenz an? Was ist &#8220;persönlich sache&#8221; und was muss Offengelegt werden?</p>
<p>Gerade Liquid Feedback stellt so einen &#8220;Grenzpunkt&#8221; dar:<br />
Transparenz: Arbeitsprozesse müssen nachvollziehbar, Ergebnisse überprüfbar sein.<br />
Auf der anderen Seite der Datenschutz: Was geht es irgendwen an wie ich abstimme? Und vor allem: Ist es eine gute Idee auf Dauer zu speichern &#8220;wer wie tickt&#8221; und so indirekt Profile einzelner politischer Meinungen zu sammeln?</p>
<p>Hier prallen &#8220;Kernelemente&#8221; unserer Politik aufeinander&#8230; (zumindest in der Argumentation)</p>
<p>Wenn es darum geht Transparenz vorzuleben dann wäre es eigentlich sogar Sinnvoll die Initiativen öffentlich zu machen. Dann könnte jeder zumindest lesen und einsehen welche Anregungen es gibt, wieso und wie diese begründet werden, welche Änderungen daraus umgesetzt wurden, welche Pro und Contra Argumente behandelt werden usw&#8230; Statt dessen: Einsicht nur mit Kennwort. Die Initiativen laufen sozusagen &#8220;hinter geschlossenen Türen&#8221; ab &#8211; eigentlich das was wir immer vermeiden wollten: Entscheidungen die &#8220;irgendwie&#8221; getroffen wurden aber für Außenstehende nicht nachvollziehbar sind. Die Berliner machen es uns vor: Die Themen können öffentlich eingesehen werden, Namen sind aber z.B. nur mit Log-In sichtbar.</p>
<p>Statt dessen wird bei uns darüber diskutiert das wegen der Transparenz klar sein muss wer wie abgestimmt hat. Natürlich müssen Ergebnisse nachvollziehbar sein. Auf der anderen Seite ist es schon bedenklich wenn dafür Namenslisten mit Abstimmungsergebnissen geführt werden. Zwischendurch heißt es &#8220;Unverbindliches Meinungsbild&#8221; &#8211; ist da eine Namentliche Erfassung wie bei Namentlichen Abstimmungen (wie z.B. über Gesetzte die im Bundestag verabschiedet) werden notwendig? Man nehme nur mal an es gäbe eine namentliche liste wer für/gegen U8 gestimmt hat <img src='http://stefanbroese.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Steinigungen sind vorprogrammiert.</p>
<p>Nicht zu vergessen: Einmal drin werden die Daten nicht wieder gelöscht, Namensänderungen werden über eine History gespeichert&#8230; Ist man einmal einem Profil zugeordnet ist es &#8220;drin&#8221; &#8211; auch nach Austritt? Ja, auch nach Austritt. Die Nutzungsbedingungen wollen uns erklären das wir einen Account nicht &#8220;endgültig&#8221; aus dem System löschen können. Eine Vorgehensweise die wir z.B. bei Facebook massiv kritisieren.</p>
<p>Übrigens: Gegen die Weitergabe zu Wissenschaftlichen und Statistikzwecken kann man auch nicht widersprechen, jetzt frage ich mich natürlich wie man (O-Ton) &#8220;Zitate&#8221; Anonymisiert weitergeben kann <img src='http://stefanbroese.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich glaube wir würden jeden Anbieter seine Datenschutzerklärung (ggf. gerichtlich) um die Ohren hauen der uns nicht darauf hinweist das wir der Weitergabe zu Statistikzwecken nicht Zustimmen müssen. <em>Anm.: Am Ende der Datenschutzerklärung wird sehr wohl darauf hingewiesen, gleichzeitig heißt es dann aber auch: &#8220;Wir werten den Widerruf als Wunsch, nicht länger Teilnehmer auf LiquidFeedback zu sein, und werden den Teilnehmer-Account daher deaktivieren&#8221;.</em></p>
<p>Es ist nicht Sinn der Sache und auch nicht mit unseren Grundwerten zu vereinbaren mit dem Begriff &#8220;Transparenz&#8221; sämtliche Persönlichkeitsrechte einzuschränken. Nachvollziehbarkeit: Ja, aber dafür Aufgabe der informationellen Selbstbestimmung, Wahlgeheimnissen und des Datenschutzes?<br />
Der große Haken dabei ist wohl die Überprüfbarkeit. Nicht umsonst setzen wir uns ja auch wehement gegen Wahlcomputer ein. Im Prinzip ist eine Abstimmung im Liquid Feedback aber nichts anderes: jeder macht sein Kreuzchen&#8230; man stelle sich vor wir würden bei Volksentscheiden fordern das jeder der Abstimmt auf Dauer Namentlich erfasst wird&#8230; im Liquid Feedback ist das kein Problem? Von Wahlen will ich gar nicht erst reden&#8230;</p>
<p>Wenn wir über Transparenz Reden bedeutet das nach meinem Erachten nicht das wir &#8220;gläsernes Stimmfieh&#8221; schaffen das gefälligst seine Meinung &#8220;der Transparenz wegen&#8221; (die dadurch auch beeinflusst werden könnten aus Angst vor Mobbing etc.) bis nach den Austritt in Listen speichern sondern das wir offenlegen WIE Entscheidungen zustande kommen, das erreichen wir nicht in dem wir Namenslisten in Datenbanken führen &#8211; in einem System was nach außen hin für niemanden einsehbar ist und wo hinterher irgendjemand &#8220;ausspuckt&#8221; das wir dafür/dagegen sind.</p>
<p>Wir sind keine Abgeordneten die von einer Lobby beeinflusst werden, keine &#8220;hochrangigen Funktionäre&#8221; oder Vorstände denen man auf die Finger schaut, wir sind einfache Mitglieder die ihren politischen Willen ausdrücken. Wie der Wähler an der Wahlurne. Haben wir nicht das Recht für uns zu behalten wie wir abstimmen?<br />
Wir sind immernoch diejenigen die wir durch Transparenz vor der Politik schützen wollen. Wir sind diejenigen die nicht in Listen erfasst werden wollen, die für ihre Privatsphäre auf die Straße gehen, gegen die Volkszählung 2011 wettern und die Nase voll davon haben. Und ausgerechnet die Partei die noch vor einem Jahr mit dem Slogan &#8220;Transparenter Staat statt gläserner Bürger&#8221; geworben hat und &#8220;uns&#8221; vertreten sollte stellt sich jetzt hin und behandelt uns wie &#8220;Die Abgeordneten&#8221; von denen &#8220;wir das erwarten&#8221; und es &#8220;Deswegen vorleben sollen&#8221; &#8211; als Transparente Mitglieder die in Listen geführt werden? Ohne offenzulegen wie Entscheidungen zu stande kommen, die deswegen &#8220;Gegen ACTA wettern&#8221; weil es &#8220;hinter verschlossenen Türen&#8221; ausgehandelt wird? Und Die Partei verlangt jetzt von uns das wir GENAU DAS im Liquid Feedback machen, ohne das Initiativen, Anregungen und Gegeninitiativen für alle zugänglich sind? Einfach so? Ich glaube ich bin nicht der Einzige der unter &#8220;Transparenz&#8221; etwas anderes versteht.</p>
<p>Versteht mich bitte nicht falsch: Ich finde das Konzept der Liquid Democracy toll, an Liquid Feedback gibt es sicher auch aus anderen Gründen noch andere Probleme. Aber vielleicht sollten wir eh wir darüber nachdenken erstmal unsere prinzipielle Art der Umsetzung überdenken&#8230;</p>
<p>Die Aufgabe für uns wird es sein den Mittelweg zu finden: Wie erreichen wir den bestmöglichen Datenschutz ohne dafür die Nachvollziehbarkeit der Abstimmungen aufzuheben?</p>
<p>Ach so: Wer sich mal durchlesen will was der Vorstand da verabschiedet hat: <a href="http://vorstand.piratenpartei.de/wp-content/uploads/2010/07/Nutzungsbedingungen-und-Datenschutzerkl%C3%A4rung-LF.pdf">Bitteschön</a></p>
<p>Es liegt noch ein Langer, steiniger Weg vor uns&#8230; und ich fürchte das nicht nur im Bezug auf Liquid Feedback..</p>
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		<title>RFID Vortrag beim Piraten Barcamp vom 07.02.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bröse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[rfid]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern fand es endlich statt: Das Lang erwartete Piraten Barcamp. Neben zahlreichen interessanten Vorträgen hatte man auch mal wieder die Gelegenheit sich mit anderen Piraten zu unterhalten &#8211; und auch ne menge Spaß zu haben   Das war wirkliche in gelungener Tag. Ausreichend Mate, ne Sammelbestellung für Pizza &#8211; nur um mal die Klischees [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fand es endlich statt: Das Lang erwartete <a href="http://www.piraten-barcamp.de/">Piraten Barcamp</a>. Neben zahlreichen interessanten Vorträgen hatte man auch mal wieder die Gelegenheit sich mit anderen Piraten zu unterhalten &#8211; und auch ne menge Spaß zu haben <img src='http://stefanbroese.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Das war wirkliche in gelungener Tag. Ausreichend Mate, ne Sammelbestellung für Pizza &#8211; nur um mal die Klischees zu bedienen *grins* &#8211; und ein Haufen Piraten: Was braucht man mehr?</p>
<p>Für mich begann das ganze damit das ich einen kurzen Vortrag halten durfte. Thema: Kurzer Überblick zu RFID: Technik, Anwendungsbereiche, Vor- und Nachteile mit anschließendem Workshop: Wir bauen uns einen RFID Zapper. Das Script dazu gibts <a href="http://www.piraten-barcamp.de/wp-content/uploads/2010/02/rfid.pdf">hier</a> und ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=cvzgTGaRv0M&#038;feature=PlayList&#038;p=8149225AC7EEB188&#038;index=0">Video</a> wurde auch gedreht.</p>
<p>Danach hatte ich noch (freiwillig aber auch unfreiwillig weil die Zapper noch nicht fertig waren) gelegenheit den Vortrag von Martin zum Thema Groupware zu hören. Danach folgte die Disskusion &#8220;Crews und/oder Kreisverbände&#8221; &#8211; an sich habe mich (abgesehen vom Vortrag von Jörg) eigentlich fast ausschließlich in Raum 2 aufgehalten. Einige andere Vorträge wären auch sehr interessant gewesen, beim nächsten mal vielleicht.</p>
<p>Alles in allem würde ich sagen: Jederzeit wieder, so ein Barcamp macht einfach Spaß!</p>
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		<title>Verbraucherpolitischer Kongress 2009</title>
		<link>http://stefanbroese.de/2009-11-18/verbraucherpolitischer-kongress-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 22:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bröse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[kongress]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute fand in Hamm der &#8220;Verbraucherpolitischer Kongress 2009&#8243; statt. Verbraucherschutz ist zwar offiziell noch kein Piratenthema, auf der letzten Landesmitgliederversammlung hat sich aber gezeigt das das Thema einen sehr großen Anklang findet und wohl auch bald eins wird. Ein Grund mehr sich das ganze mal anzusehen.
Ich möchte dazu auch gleich sagen das es sich hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fand in Hamm der &#8220;Verbraucherpolitischer Kongress 2009&#8243; statt. Verbraucherschutz ist zwar offiziell noch kein Piratenthema, auf der letzten Landesmitgliederversammlung hat sich aber gezeigt das das Thema einen sehr großen Anklang findet und wohl auch bald eins wird. Ein Grund mehr sich das ganze mal anzusehen.</p>
<p>Ich möchte dazu auch gleich sagen das es sich hier um einen persönlichen Einblick handelt und wir als Partei noch keine Offizielle Aussage zum Thema Verbraucherschutz haben. Es kann sogar passieren das sich meine Meinung auf Grund von neu hinzugewonnenen Informationen ändert.</p>
<p>Das Motto der Veranstaltung hat natürlich auch ein gewisses Interesse geweckt: &#8220;Verbraucherschutz und Medienkompetenz junger Menschen im Web 2.0&#8243;. </p>
<p>Soll man daran hohe Erwartungen stellen? Es kommt auf den Rahmen an&#8230; </p>
<p>Das ganze fing erstmal mit ein par Vorträgen an, unter anderem mit Statistiken, Vorstellungen von Projekten und Organisationen usw&#8230;</p>
<p>Was ich dabei Paradox fand: In einigen Präsentationen wurde sehr Penibel auf den Datenschutz geachtet. Screenshots mit Profilen wurden zum Beispiel &#8220;geschwärzt&#8221;. Andere Referenten haben dagegen Profile von &#8220;Web 2.0&#8243; Seiten gezeigt auf denen Namen, Nicknames usw. sichtbar waren. </p>
<p>Ja, Initiativen sind eine gute Sache. Bereitgestellte Materialien und Zielgerichtete Angebote auch. Aber es hapert irgendwie an der Organisation und am Image/An der Aufmachung. Lehrmaterial muss den Lehrern auch zugestellt werden. Angebote für Jugendliche sind nicht &#8220;hip&#8221; nur weil ein par Initiatoren der Meinung sind &#8220;Wir machen jetzt mal auf Jugendlich&#8221;. Auf der anderen Seite hat man die &#8220;Offiziellen&#8221; Publikationen. Und jetzt Stellt euch bitte jetzt mal selber die Frage: Welche Wirkung hat eine Broschüre von einem Ministerium auf euch? Liest die jemand der gesagt bekommt &#8220;Wir haben hier mal Infobroschüren vom Ministerium für XY &#8211; wenn ihr wollt könnt ihr euch die mit nehmen&#8221; &#8211; Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber das Feedback was ich dazu bisher erhalten habe kam aus der Richtung &#8220;Lohnt nicht zu lesen&#8221;, &#8220;interessiert mich nicht&#8221;, &#8220;was steht da schon drin?&#8221;. Das ist meiner Meinung nach ein Image Problem. Es gibt sicher auch sehr gute Publikationen. Teilweise sicher aber auch Oberflächlichen, manchmal auch schlecht rescherschierten Inhalte. </p>
<p>Ansonsten mal ein par persönliche Eindrücke:<br />
- Ich hatte den Eindruck das Leute mit begriffen wie &#8220;Medienkompetenz&#8221; um sich geworfen haben, ohne zu verstehen wovon sie reden und das sie ein falsches Verständnis der Begrifflichkeit haben. (Medienkompetenz bedeutet nicht &#8220;Ich habe Ahnung vom Internet und kann Klingeltöne runterladen&#8221;)</p>
<p>- Das man Statistiken zwar erheben kann, dann aber meiner Meinung nach die Differenzierung fehlt, da die Punkte sehr allgemein gehalten sind. (Einige Faktoren bleiben außer acht, andere verschmelzen Bereiche, bei anderen fehlt die Weitsicht)</p>
<p>- Das man einen Haufen Buzzwords zu hören bekommt so das man am liebsten schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buzzword-Bingo">Bingo</a> gerufen hätte.</p>
<p>- Es bringt nichts eine Podiumsdiskussion zu führen, dann aber nur 5 Minuten Zeit für Fragen zu haben.</p>
<p>Inhaltlich hat sich das ganze gut im Kreis gedreht. Aber immerhin war das Essen okay <img src='http://stefanbroese.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Nach den Vorträgen wurden noch Foren zu verschiedenen Themen angeboten. Da wir mehrere Piraten vor Ort waren konnten wir uns gut verteilen. Ich hatte mir vorab das Forum &#8220;Datenschutz – Unbekanntes Verbraucherrecht in sozialen Netzwerken?&#8221; ausgesucht.</p>
<p>Was nehme ich aus dem ganzen mit?<br />
- Es gibt immer verschiedene Interessengruppen die sich manchmal gegenseitig das leben schwer machen (z.B. Datenschutz/Verbraucherschutz/Werbeindustrie), das wurde sehr gut erläutert.</p>
<p>- Wenn man Zeit aufwendet über Jugendliche und sozialen Netzwerke zu reden sollte man auch mal welche einladen. Bei den Netzwerken hat das geklappt &#8211; ein Vertreter von Schülervz/Studivz/Meinvz war anwesend. Leider hat niemand daran gedacht auch mal einen Schwung Benutzer zu fragen. Fazit: gefühlte 75% der Diskussionen drehten sich darum wieso Leute Daten in Soziale Netzwerke oder öffentlich ins Netz stellen, ob es vielleicht inzwischen einen Wandel in der Auffassung von Informationeller Selbstbestimmung gibt und ob die Leute sich dessen bewusst sind. Die Fragen hätten (wenn nicht so wenig zeit gewesen wäre) zwar aus dem Publikum kommen können, aber wenn überhaupt erst <em>nach</em> der Runde. Mir hat ein Nutzer der in der Materie steckt gefehlt. (Immerhin wurde der Vorschlag fürs nächste mal aufgegriffen)</p>
<p>- Es mangelt an der Aufklärung. Es haben sich sogar Lehrer lautstark beschwert das sie keinerlei Materialien (Umgang mit Sozialen Netzwerken, Privatsphäre Einstellungen usw.) für Schulungszwecke erhalten.</p>
<p>- Ein weit verbreitetes Problem zeigt sich auch hier: Leute die Fachlich zwar was auf dem Kasten haben sollen plötzlich dieses Wissen auf Dinge anwenden von denen sie nichts verstehen. Leider passiert das ohne die Leute zu fragen die es betrifft.</p>
<p>- Die anwesenden Datenschützer und Verbraucherschützer haben sich (nicht gerade unerwartet) Für Opt-In statt Opt-Out ausgesprochen. Das kann man natürlich nur unterstützen.</p>
<p>Generell war das Fazit: Datenschutz und Verbraucherschutz, Aufklärung und Sensibelisierung sind wichtig. Nicht nur für die &#8220;Jüngere&#8221; Generation. </p>
<p>Ich würde sogar so weit gehen und sagen: Viele vergessen die &#8220;ältere&#8221; Generation, hier ist die Gefahr groß das sich Leute überschätzen. &#8220;Ja, Datenschutz, Verbraucherrechte. ich weiß was ich tue&#8221;. Ist es nicht Naiv zu sagen &#8220;Wir müssen unsere Kinder über etwas aufklären was wir selber nicht verstehen&#8221;? Man muss auch den Eltern, wenn gewünscht sogar die Großeltern (Es gibt sehr viele Technik Interessierte sogar unter den Rentnern!) die Möglichkeit geben sich zu informieren. Wenn ich mir anhören durfte das sogar Teilnehmer der Podiumsdiskussion von sich sagen &#8220;Ich bin selber nicht in Netzwerken angemeldet&#8221;, &#8220;Nein, ich lese mir keine AGB durch&#8221; &#8211; wie will man dann zu einem Fundierten Ergebnis kommen?</p>
<p>Viele Jugendlichen (vor allem die &#8220;älteren&#8221; Jugendlichen) wissen sogar sehr gut was sie da tun, was sie preisgeben und was nicht. Natürlich gibt es auch hier Leute die die Auswirkungen nicht richtig einschätzen. </p>
<p>Was mich am Konzept selber gestört hat:<br />
Die ganze Debatte war sehr &#8220;Weit weg&#8221; von den Benutzern, auf einer eher Rechtlichen, Distanzierten Sichtweise. Will man sich mit &#8220;Problemen&#8221; befassen die durch technische Weiterentwicklung entstehen, muss man sich auch mit den Leuten unterhalten die das ganze betrifft. Nur so kann man verstehen was die Leute dazu bewegt, vielleicht auch realisieren das sich ein anderes Bewusstsein entwickelt und kann auch für &#8220;Probleme der Informationsgesellschaft&#8221; entsprechende angepasste Lösungen finden.</p>
<p>P.s. Was mir noch aufgefallen ist: In nur wenigen Sozialen Netzwerken gibt es Möglichkeiten Informationen (falls das gewünscht ist) nur für eine Gruppe von Benutzern oder sogar für einzelne Kontakte einzustellen.</p>
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